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Matthias Engert - Metall

Sein Material ist vorwiegend Stahl. Quadratteile zuerst, aber auch Kreissegmente und Kombinationen aus beiden prägen die Formensprache von Matthias Engert.

Der Künstler sieht sich mit seinen künstlerischen Schöpfungen auf der Suche nach der optimalen Form. Um diesen in seinen letzten Begründungen subjektiven Weg die Willkürlichkeit im Sinne einer nicht mehr kommunizierbaren Lösung zu nehmen, setzt er als Variablen das Quadrat, den Kreis, die Linie und das Labyrinth. In diesem eng definierten Formenkanon variiert er seine Stahlobjekte in unendlich erscheinender Vielfalt.

Die edle Oberfläche des verwendeten Stahls strahlt unvergängliche Schönheit aus und paart sich so mit der optimalen Form zu einer Idee von Dauer, Beständigkeit, Verlässlichkeit, Zuversicht und Unendlichkeit. Im Gegensatz dazu stehen die reizvollen Roststadien bei Cortenstahl.

Matthias Engert bezeichnet sich als Suchenden, der an seinem Weg die Zwischenergebnisse dieser Auseinandersetzung mit seiner Idee und der Welt platziert, auf öffentlichen Plätzen und in Ausstellungen. Er weiß, dass niemand für die Ewigkeit gestaltet, sondern immer nur für den Moment, den Augenblick, der seine befristete Wirkung auf den Künstler und den Betrachter ausstrahlt.

Die Suche nach der idealen Form und das Bewusstsein der Unmöglichkeit, diese zu schaffen, da immer und stetig alles in Bewegung ist und der Veränderung unterliegt, das Material ebenso wie die Ideen, setzen die Eckpunkte des Gesamtwerkes von Matthias Engert.

Egon A. Stumpf – Galerie im Saal

Vita

1960 in Würzburg geboren
1979–1982 Ausbildung zum Gold- und Silberschmied
1982–1988 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
1986 Ernennung zum Meisterschüler
1988 Diplom
Seit 1988 eigenes Atelier in Würzburg

1993–2009 Dozent an der Akademie für Gestaltung Ebern/ Würzburg
2005–2009 Leiter der Akademie für Gestaltung Würzburg
1985+1986 Akademiepreis
1989 Hessischer Staatspreis
1991 Gephard Fugel Kunstpreis
1992 Debütanten-Preis des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
1998 Preis beim Wettbewerb "Liturgiegefäße", Deutsches Liturgisches Institut, Trier
1990 Ankauf: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
1991 Ankauf: Klingenmuseum, Solingen
1991 Ankauf: Museum für angewandte Kunst, Frankfurt
1992 Ankauf: Kestner Museum, Hannover
1992, 1996, 1998, 2000 Ankauf: Sammlung Vic Jannsens, Antwerpen
2003 übernommen vom Silbermuseum Sterckshof, Antwerpen

Seit 1985 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

 

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