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Kurt Grimm - Skulptur

Der Bildhauer Kurt Grimm bevorzugt Eisen als "ehrliches Material", vielleicht im Sinne eines berechenbaren Materials von hoher Stabilität und geringer Formveränderung. Für seine Ideen, Schwere und Leichtigkeit, Stabilität und labiles Gleichgewicht aufeinander beziehen zu können, eignet sich Eisen am Besten. Auch die großen Dimensionen seiner Werke verlangen ein Material von höchster Spannkraft.

Kurt Grimm erreicht in seinen Werken eine Leichtigkeit als Ausdruck, nicht nur durch die Kühnheit der Konstruktion, sondern auch durch die durchbrochene Form, die nie massig oder voluminös erscheint. Schwebend wirken die Kurven im Raum, die von einem bewegten Quadrat in den Raum gezeichnet werden, ähnlich wie der bewegte Punkt bei Paul Klee zur Linie wird.

Die Herausforderung des Materials Eisen, die nicht zuletzt in seiner Starrheit dem Künstler begegnet, nimmt Kurt Grimm alle Kantigkeit durch die feinen Brüche und Schnitte, die den Figuren Bewegung und Veränderung verleihen.

Das Material selbst, der entstehende Rost ist ein Zugeständnis des Menschen Kurt Grimm an die Veränderung und Vergänglichkeit, dem Absurdum allen Lebens.

Kurt Grimm schafft nicht für die Ewigkeit, er schafft nicht das endgültige, fertige Werk, er ist immer auf dem Weg, auf der Suche und hinterlässt Spuren dieses Weges in unserer Welt. Seine Werke tragen Titel und formulieren eine Idee aus, sie sind nicht gegendstandsfrei.

Egon A. Stumpf – Galerie im Saal

 

Vita

1960 in Würzburg geboren
1975–1978 Holzschnitzschule Bischofsheim/Rhön
1978–1982 Holzschnitzer- und Steinmetzgeselle
1982–1985 Freie Kunstschule Nürtingen
Seit 1985 freischaffender Bildhauer
2006–2009 Dozent an der Akademie für Gestaltung, Würzburg

Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler
Mitglied in der Vereinigung Kunstschaffender Unterfranken
Mitglied im Kunstverein "Brücke 92", Ansbach
Künstlergrupppe CREO

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